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Gesundheit

Hilflos dem Schicksal ausgeliefert?

genetische Veranlagung hin oder her: Bewegung fördert die Gesundheit

Das Herz klopft zum Zer­sprin­gen. Der Puls ist auf 180. Man ist schweißgebadet und ringt nach Atem. Aber das ist alles nicht wichtig. Die Hauptsache ist, den Zug noch zu erwischen. Wer kennt diese Situation nicht? Man ist am Morgen spät dran, hat aber ein wichtiges Meeting um 8:00 Uhr, und von 300 m Entfernung sieht man schon den Zug in den Bahnhof einfahren. Dann heißt es: die Beine in die Hand nehmen und laufen was das Zeug hält.

Leider ist dieser kurze, morgendliche Sprint für manche Menschen die einzige sportliche Betätigung. Der restliche Tag wird am PC und abends auf dem Sofa vor dem Fernseher verbracht.

650 geniale Potentiale

Der Mensch hat mehr als 650 Muskeln. Die Größe ist sehr verschieden: Unser kleinster Muskel, der Musculus stapedius, befindet sich im Mittelohr. Er hat die Funktion, laute Geräusche zu dämpfen, indem er ab etwa 75 Dezibel reflektorisch kontrahiert und die Weiterleitung der Schallwellen reduziert. Einer unserer Rückenmuskeln (Musculus latissimus dorsi) ist flächenmäßig der größte, und einer der Kaumuskeln (Musculus masseter) ist der stärkste Muskel im menschlichen Körper.
Selbstverständlich besteht der Unter­schied zwischen einer »muskulösen« und einer untrainierten Person nicht in der Anzahl der Muskeln, sondern in deren Gebrauch.

Besser als so manches Medikament

Körperliche Aktivität ist gesundheitsfördernd; das ist allgemein bekannt. Welche Vorteile bringt Sport aber nun genau? Welche Mechanismen spielen eine Rolle? Und wie viel Sport ist gesund?

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Mirjam Ullrich

studiert in München Medizin.