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Hinter den Kulissen Tod und Leben

Flugkatastrophen, die die Luftfahrt veränderten

Im Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und Kollektiver Sicherheit

Am 30. Juni 1956 stieß über dem Grand Canyon der United-Airlines-Flug 718 von Los Angeles nach Chicago mit dem TWA-Flug 2 auf dem Weg von Los Angeles nach Kansas City zusammen. Alle 128 Personen an Bord der beiden Maschinen kamen ums Leben.

Damals standen Flugzeuge gewöhnlich nicht direkt mit der Luftverkehrskontrolle in Verbindung, sondern nur durch den firmeneigenen Funkoperator der Fluggesellschaft. Die Flugsicherung war aber aufgrund von Geldmangel und fehlendem Personal und ohne Radar nicht in der Lage, den Flugverkehr außerhalb der klar markierten Luftstraßen und der Kontrollzonen um die großen Flughäfen herum zu kontrollieren. Dort waren Flugzeuge sich selbst überlassen und mussten nach dem Prinzip Sehen-und-Gesehen-Werden navigieren. In diesem Fall konnten sich die Flugzeuge aber scheinbar nicht sehen.
Nach dem Unglück wurde beschlossen, eine Zentrale, die Federal Aviation Administration (FAA), einzurichten, die den Luftverkehr kontrolliert und heute weltweit die Standards in der Branche setzt und Sicherheitsrichtlinien entwickelt.

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Quellen:

www.sonntagszeitung.ch vom 2. September 2018

https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkollision_über_dem_Grand_Canyon

https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkatastrophe_von_Teneriffa

https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschläge_am_11._September_2001

https://de.wikipedia.org/wiki/Air-France-Flug_447

https://de.wikipedia.org/wiki/Malaysia-Airlines-Flug_370

https://de.wikipedia.org/wiki/Germanwings-Flug_9525