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Gedichte Gottes Wesen

Die Macht des Gebets: Verloren im Schneesturm

Friedvolle Dunkelheit
Umhüllt mit ihrem sanften Schleier der Geborgenheit
Das zarte Rot der schlafenden Tulpen
Und bedeckt die Welt mit einer Ahnung von Güte und Unendlichkeit.

Die Amsel hat sich längst zur Ruhe gelegt,
Und nur der würzige Duft der grünenden Pappel und
Des aufsprossenden Grases durchzieht mit verheißungsvoller Frische
Die mild-kühle Luft der jungen Nacht.

Stille ringsum – tiefe, wohltuende Stille.

Sanfte Regentropfen beginnen mit ihrem flüsternden Klang
Einer scheinbar endlosen Melodie, die ruhende Erde zu berühren,
So als wollten sie sagen: »Wach auf! Komm hervor!«,
Und verlieren sich in der Endlosigkeit ihrer Unzählbarkeit.

Frühlingsstille – Frühlingsregen.

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